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St. Petri Gröna Evangelische Kirchengemeinde

Geschichte

Von der ersten Erwähnung 1206 bis zur Erneuerung der Kirchenfenster 2014.

Im Jahre 1206 wurde die alte St. Petrikirche in Zernitz zum ersten Mal erwähnt. Es ist anzunehmen, dass Zernitz auf dem Gebiet der ehemaligen Ziegelei gelegen hat; die Kirche stand auf dem heutigen Friedhof. Nach dem Bau der neuen Kirche am heutigen Ort wurde die alte Zernitzer Kirche als Leichenhaus genutzt und später als Begräbnisstätte dem Rittmeister Anton von Krosigk überlassen.

Nach der Zerstörung Grönas gegen Ende des Dreißigjährigen Krieges konzentrierte sich das Dorfleben rund um Schloss und Pachthof im Ort – dort entstand auch die heutige Kirche.

Der Weg zur Kirche mit dem langen Gutsgebäude links und Wolken über dem Turm
Der heutige Bau von 1704 entstand nach der Zerstörung Grönas im Dreißigjährigen Krieg rund um Schloss und Pachthof.

Von 1702 bis heute

  1. Grundsteinlegung der Kirche durch Heinrich David Horst

  2. Einweihung der Kirche

  3. Anschaffung einer Orgel durch den Bernburger Orgelbauer Ziess und umfassende Kirchenrenovierung

  4. Umbau der Kirche in ihre heutige Form: nach Westen erweitert, der Turm erhöht, neue Glasfenster und neues Gestühl, Einbau einer neuen Orgel durch Orgelbaumeister Kühne

  5. Gröna wird selbständige Pfarrei – bis dahin wurde die Kirche durch Pfarrer aus Aderstedt betreut

  6. Erste Turmdachreparatur; weitere folgten 1958, 1985 und 2011

  7. Nach der Pensionierung von Pfarrer Drwenski wird Gröna von den Bernburger Stadtkirchen verwaltet

  8. Große Innenrenovierung: die obere Empore wird abgebrochen, ein heller Farbanstrich gibt der Kirche ihr heutiges Gesicht

  9. 300-Jahr-Feier der Kirche

  10. Verkauf des renovierungsbedürftigen Pfarrhauses in der Hauptstraße 10

  11. Einbau der Winterkirche unter der Orgelempore, dazu eine kleine Teeküche und eine Toilette im Erdgeschoss des Kirchturms

  12. Kirchturmsanierung im Rahmen des Leader-Förderprojektes „Türme im Saaletal“

  13. Erneuerung der Kirchenfenster und der Turmeingangstür, ebenfalls mit Leader-Förderung

Klassizistischer Innenraum mit Altar, Taufstein und weißen EmporenDie Winterkirche mit dem 2009 freigelegten Brunnen im Fußboden

Links der Innenraum, wie er seit der Renovierung von 1977 aussieht; rechts die 2009 eingebaute Winterkirche mit dem freigelegten Brunnen.

Wer die Kirche von innen sehen möchte: Von Mai bis September ist sie jeden Sonnabendnachmittag geöffnet. Im Turm hängen zwei Glocken aus dem Mittelalter.