Im Jahre 1206 wurde die alte St. Petrikirche in Zernitz zum ersten Mal erwähnt. Es ist anzunehmen, dass Zernitz auf dem Gebiet der ehemaligen Ziegelei gelegen hat; die Kirche stand auf dem heutigen Friedhof. Nach dem Bau der neuen Kirche am heutigen Ort wurde die alte Zernitzer Kirche als Leichenhaus genutzt und später als Begräbnisstätte dem Rittmeister Anton von Krosigk überlassen.
Nach der Zerstörung Grönas gegen Ende des Dreißigjährigen Krieges konzentrierte sich das Dorfleben rund um Schloss und Pachthof im Ort – dort entstand auch die heutige Kirche.

Von 1702 bis heute
Grundsteinlegung der Kirche durch Heinrich David Horst
Einweihung der Kirche
Anschaffung einer Orgel durch den Bernburger Orgelbauer Ziess und umfassende Kirchenrenovierung
Umbau der Kirche in ihre heutige Form: nach Westen erweitert, der Turm erhöht, neue Glasfenster und neues Gestühl, Einbau einer neuen Orgel durch Orgelbaumeister Kühne
Gröna wird selbständige Pfarrei – bis dahin wurde die Kirche durch Pfarrer aus Aderstedt betreut
Erste Turmdachreparatur; weitere folgten 1958, 1985 und 2011
Nach der Pensionierung von Pfarrer Drwenski wird Gröna von den Bernburger Stadtkirchen verwaltet
Große Innenrenovierung: die obere Empore wird abgebrochen, ein heller Farbanstrich gibt der Kirche ihr heutiges Gesicht
300-Jahr-Feier der Kirche
Verkauf des renovierungsbedürftigen Pfarrhauses in der Hauptstraße 10
Einbau der Winterkirche unter der Orgelempore, dazu eine kleine Teeküche und eine Toilette im Erdgeschoss des Kirchturms
Kirchturmsanierung im Rahmen des Leader-Förderprojektes „Türme im Saaletal“
Erneuerung der Kirchenfenster und der Turmeingangstür, ebenfalls mit Leader-Förderung


Links der Innenraum, wie er seit der Renovierung von 1977 aussieht; rechts die 2009 eingebaute Winterkirche mit dem freigelegten Brunnen.
Wer die Kirche von innen sehen möchte: Von Mai bis September ist sie jeden Sonnabendnachmittag geöffnet. Im Turm hängen zwei Glocken aus dem Mittelalter.